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Arbeiten - Projekte

Salto Natale startet in die neue Saison

Freuen Sie sich schon jetzt auf diesen Ort, wo sich so leicht der Alltag vergessen lässt. Träumen Sie aber nicht weiter: Die Wunschwelt der Fantasie ist nah. Buchen Sie die Reise jetzt!

Ein vielseitiger Einfallspinsel

Rolf Knie fehlt es in seiner multiplizierten Kunst nie an neuen Einfällen

MONOGRAPHIEN

Robert Naef

«Rolf Knie, Circus – die Basis»

St. Gallenkappel: Eigenverlag Rolf Knie,

1989

Kurt Schori und Irène Stumm

«Rolf Knie, Mittendrin/Au Beau Milieu»

Zürich: Silva Verlag, 1995

Kurt Schori

«Rolf Knie, Halbzeit/Mi-Temps»

Monaco: Eigenverlag Rolf Knie, 1995

Helmut Orpel

«Der Zirkus, das Leben, die Liebe,

das Spiel. Rolf Knie und seine Bilder»

Art Profil 2 (2000): 46–50

Kurt Schori

«Karussell»

Vaduz: FKG, 2001

AUSSTELLUNGSKATALOGE

Roger Peyrefitte und Patrick-Gilles Persin

«Rolf Knie, Exposition La Tour Eiffel»

Vaduz: FKG, 1991

«Rolf Knie a Mallorca»

Palma: Joan Guaita Art, 1993

Kurt Schori

«Rolf Knie, Portfolio»

Mit einem Vorwort von Florencio de la Fuente.

St. Gallenkappel: Eigenverlag Rolf Knie, 1995

Kurt Schori und Michael Johnson

«Rolf Knie’s Wild World»

Singapur: Singapore Festival of Arts, 1996

«Escultures al Castell»

Palma: Joan Guaita Edicions, 1998

Sammlung Silvestre Verger, Paris

«1989 – Berliner Mauer.

Kunst für ein Europa im Aufbruch»

Katalog zur Ausstellung in der

Josef-Haubrich-Kunsthalle in Köln

SVO Art, Versailles, 2001

Patrick Hourdequin

«Cirque en Fête»

Monaco: Festival International

du Cirque de Monte-Carlo, 2005

AUDIO-VISUELLE MEDIEN

«Halbzeit – Der Maler, der aus dem Zirkus kam».

St. Gallenkappel: Eigenverlag Rolf Knie, 1995

[VHS/DVD]

«Portrait»

Vevey: Montreux Sounds, 1996 [CD-ROM]

«Mein Leben»

Wohlen: Spectrum Video Urs Huber, 2001

[VHS/DVD]

Kunstwörterbuch

GRAPHIKEN

Original und Reproduktion

Während nach landläufiger Auffassung der Begriff des Originals die Eigenschaft der Einmaligkeit beinhaltet, wird jeder druckgrafische Abzug (sofern es sich nicht um eine fotomechanische Reproduktion handelt) als Original angesehen. Dabei ist gleichgültig, wie viele Exemplare des Drucks vorhanden sind. Als Einmaligkeit wird hier der Ausdruck der künstlerischen Gedanken, Vorstellungen und Ideen verstanden, die nur mit den technischen Möglichkeiten des Drucks realisiert werden könne. Lothar Lang schreibt dazu: „... [die Originalgrafik] verfügt über nur ihr zuhandene spezifische Ausdrucksmöglichkeiten, die allein durch die Mittel der grafischen Verfahren realisiert werden können. Insofern ist Druckgrafik durch keine andere bildende Kunst ersetzbar und auch in kein anderes Medium des Bildnerischen aufzulösen: Die Einmaligkeit der Druckgrafik kann nicht in Frage gestellt werden.“

Unterschrift und Nummerierung

Die handgeschriebene Unterschrift unter einem Werk des betreffenden Künstlers verbürgt, dass es sich um eine Original-Druckgrafik handelt, bei der die Druckform vom Künstler selbst geschaffen wurde und im Handdruckverfahren und in limitierter Auflage von ihm oder einem Drucker abgezogen wurde. Für die Signatur wird meistens Bleistift verwendet, weil eine Bleistiftsignatur nur schwer wegzuradieren oder zu verändern ist, ohne dabei die Papierfasern zu beschädigen. Die Signatur wird üblicherweise in der unteren rechten Ecke angebracht. Der etwaige Titel der Grafik steht in der Mitte.

Die Auflage wird der Druckfolge nach durchnummeriert. Eine Druckgrafik, die beispielsweise die Kennzeichnung 20/100 trägt, ist der 20. Druck einer Auflage von 100 Stück. Die Nummerierung wird üblicherweise in der unteren linken Ecke des Abzuges vermerkt.

Anzahl der Abzüge, Abgüsse oder vom Künstler hergestellten Objekte eines Kunstwerkes, wie z.B. einer Druckgrafik, einer Fotografie oder eines Multiples. Höhe und Aufteilung werden vom Künstler, dem Verleger, aber auch vom technischen Verfahren bestimmt. Außerhalb der Auflage werden in der Regel eine Anzahl E.A.-Exemplare (Epreuves d'Artiste = Exemplare für den Künstler) bzw. H.C.-Exemplare für den Verleger (H.C. = Hors Commerce. außerhalb des Handels) hergestellt. Die Auflage wird vom Künstler mit arabischen, die E.A.-Exemplare meist mit römischen Zahlen nummeriert. und handsigniert. Nach dem Druck der Auflage werden die Platten für weitere Drucke unbrauchbar gemacht. Bei Skulpturen wird das Original-Wachsmodell in der Regel zerstört.

Die strikte Auflagenbegrenzung bzw. -kontrolle ist ein wichtiger und wertbestimmender Faktor einer limitierten Kunstedition.

Lithografie

Steindruck. Druckverfahren, bei dem eine Platte aus Solnhofener Kalkstein als Bildträger dient.

Der Künstler zeichnet das Werk mit fetthaltiger Tusche oder Kreide seitenverkehrt auf die Steinplatte, in deren feine Poren Wasser und Fett eindringen können. Die bemalten Bildstellen werden fettanziehend und somit wasserabstoßend, während sich die freien Flächen genau umgekehrt, also wasseraufnahmefähig und fettabstoßend verhalten. Für jede Farbe muss ein neuer Stein verwendet werden.

Die jeweilige Farbe wird auf den nassen Stein aufgetragen, so dass sie nur an den Bildstellen haften bleibt. Gedruckt wird auf speziellen Steindruckpressen. Heutzutage wird der unhandliche Stein häufig durch eine Zinkdruckplatte ersetzt.

Épreuve d'artiste (E.A.)

Für den Künstler bestimmte Exemplare einer Grafik-Edition. Da diese Abzüge vor dem Druck der Auflage entstehen und dadurch etwas von der schöpferischen Atmosphäre des Schaffungsprozesses vermitteln, sind diese Blätter von Sammlern besonders begehrt. Sie werden mit E.A. bezeichnet und meist mit römischen Zahlen nummeriert.

Multiple

Bezeichnung für ein Kunstobjekt (Skulptur, Installation), das nach dem Willen des Künstlers in mehreren Exemplaren in limitierter und nummerierter Auflage hergestellt wird. Durch das Multiple wird eine ‚Demokratisierung' der Kunst erreicht, indem das Werk für einen größeren Personenkreis zugänglich und erschwinglich gemacht wird.

Auflage / Limitierung

Anzahl der Abzüge, Abgüsse oder vom Künstler hergestellten Objekte eines Kunstwerkes, wie z.B. einer Druckgrafik, einer Fotografie oder eines Multiples. Höhe und Aufteilung werden vom Künstler, dem Verleger, aber auch vom technischen Verfahren bestimmt. Außerhalb der Auflage werden in der Regel eine Anzahl E.A.-Exemplare (Epreuves d'Artiste = Exemplare für den Künstler) bzw. H.C.-Exemplare für den Verleger (H.C. = Hors Commerce. außerhalb des Handels) hergestellt. Die Auflage wird vom Künstler mit arabischen, die E.A.-Exemplare meist mit römischen Zahlen nummeriert. und handsigniert. Nach dem Druck der Auflage werden die Platten für weitere Drucke unbrauchbar gemacht. Bei Skulpturen wird das Original-Wachsmodell in der Regel zerstört.

Die strikte Auflagenbegrenzung bzw. -kontrolle ist ein wichtiger und wertbestimmender Faktor einer limitierten Kunstedition.

Zertifikat

Ein Dokument, in welchem kunsthistorische und herstellungstechnische Details eines Objektes schriftlich bestätigt werden.

Bei limitierten Editionen enthält das Zertifikat darüber hinaus die Höhe der limitierten Auflage sowie die Limitierungsnummer des betreffenden Exemplars.

Collage

Ein Bild, bei dem der Künstler das Motiv aus diversen Materialien wie z.B. Papierstücken, Tapeten, Stoffresten, Drahtgaze usw. gestaltet. Dadurch erhält das Werk seine Ausdehnung in die dritte Dimension.

Serigrafie (Siebdruck)

In China schon vor Jahrhunderten erfundenes Verfahren zur Herstellung von Grafik.

Der Künstler verwendet dafür ein feinmaschiges Sieb, das über den Druckrahmen gespannt ist. Die nicht druckenden Stellen des Bildes werden mit einer Schablone abgedeckt. Mit einer Rakel wird nun die Druckfarbe durch die freien Stellen des Siebes auf das Papier aufgetragen. Für jede Farbe ist ein separates Sieb mit einer speziell dafür zugeschnittenen Folie erforderlich. Moderne Serigrafien können 20 Farbaufträge und mehr erforderlich machen.

Die Werke von Rolf Knie haben etwas gemeinsam: Der Betrachter spürt

die stark emotionale Bindung des Künstlers zu seinen Motiven. Rolf

Knie ist zu Beginn seiner Karriere als Clown aufgetreten, arbeitete im

Zirkus oft mit Tieren, die farbig bunte Palette der Zirkuswelt beflügelte

die Phantasie des jungen Artisten, lange bevor er die Malerei ins Zentrum

seiner Arbeit stellte. Es wäre aber zu einfach, Rolf Knie einfach einen

'Zirkusmaler' zu nennen . Viel mehr gelingt es ihm in seinem vielschichtigen

Werk, seiner grossen Liebe, der Zirkuswelt, ein Denkmal zu setzen. Im

Jahr 2009 entstanden viele sehr typische Werke auf Chapiteau,

der Besucher der Website darf sich freuen, nebst Serigraphien und

Collagen auch wieder dem klassischen Rolf Knie zu begegnen.

  • Salto Natale
  • Nun ist auch diese «Nostalgie» Nostalgie. Siehe Abschlussbericht.