Biographie
2009
Der populäre Schweizer Künstler feierte im
August 2009 seinen 60. Geburtstag.Viele Menschen würden dies nun als Meilenstein
in ihrer Entwicklung betrachten und spürten gar einen Grund, etwas in ihrem
Leben zu verändern. Rolf Knie ist da anders: Für ihn ist das Leben eine fortwährende
Veränderung in sich. Er geniesst es, zwischen der Manege seines Weihnachts-
Zirkus «Salto Natale» und seinem persönlichen Maler-Atelier hin und her zu springen.
Immer wieder in andere Rollen schlüpfen, ausprobieren, lachen, leben, hinterfragen,
kreativ sein das ist Rolf Knie. In den letzten beiden Jahren arbeitete der
Schweizer mit Acryl, Kohle, Leimfarben Fettkreide auf lithographierten Zirkusplakaten
aus den 30er und 50er Jahren. Bei seinen aktuellen Werken gibt es nun ein Wiedersehen
mit dem geliebten Zirkuszelt als Bildträger. Seinem Drang nach Veränderung
folgend, liess sich Rolf Knie auf Mallorca von für ihn neuen Sujets inspirieren, wie etwa
Schimpansen, Giraffen, Zebras und Nashörnern. Das alljährige Spektakel Salto Natale öffnet dieses Jahr seine Zelte mit dem neuen Programm Nostalgie Einzelausstellungen
Schloss Bümpliz, Bern/Art Pius Fischbach, Bremgarten Atelier Reichlin & Co., Küssnacht am Rigi
Casa dArte, Ascona
2008
Rolf Knie ist wieder voller Tatendrang und
mit dem Programm Salto Natale Elegance durfte
Rolf Knie und Gregory grosse Erfolge feiern in Vaduz,
Zürich, Bern und Luzern.
Neue Bildtechnik/ Collagen entstanden mit den
raren Zirkus Knie Plakaten aus den 30er-50er Jahren.
Einzelausstellungen
Atelier Reichlin & Co., Küssnacht am Rigi
Casa dArte, Ascona
Massena-Scheune, Schinznach-Bad/Art Pius Fischbach, Bremgarten
2007
Rolf Knie zieht sich für den grössten Teil
des Jahres nach Mallorca zurück um
neue künstlerische Grossprojekte zu
entwickeln. Salto Natale ist nicht mehr
wegzudenken. Grosserfolg in den Städten
Zürich und Bern. Das Programm
Synfunia bescherte Besucherrekorde.
Einzelausstellungen
Galerie Nievergelt, Zürich
2006
Grosse Ehre für Rolf Knie: Auf Einladung
von Prinzessin Stephanie von Monaco
stellt er seine Werke im Rahmen des
Jubiläums «30. Festival International
du Cirque» in Monte Carlo aus.
Es entsteht ein Katalog mit 20 weiteren Künstlern, die ihr Werk
vorwiegend dem Circus widmen. Rolf Knie gestaltet zusätzlich
auch das offizielle Plakat des Festivals und eine Jubiläumsbriefmarke für das Fürstentum.
Salto Natale mit dem Programm Circomania
fand grossen Anklang.
Einzelausstellungen
Pinakothek «Altes Rathaus Bad Ragaz»/Otto Schneider, Bad Ragaz
Schloss Bümpliz, Bern/Art Pius Fischbach, Bremgarten
Atelier Reichlin & Co., Küssnacht am Rigi
Casa dArte, Ascona
2005
Als fixer Bestandteil des kulturellen Vorweihnachts-Programmes soll sich Salto Natale integrieren.
Diesem Motto entsprechend trat Rolf Knie als Schirmherr der dritten Produktion Anagramma auf.
Zusammen mit seinem Sohn Gregory und den russischen Regisseuren Oleg Izossimov und Vadim Tuschinski vermochte die Show zu begeistern.
Auch das Malen wurde nicht vernachlässigt. Rege Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland fanden statt.
Einzelausstellungen
2004
Rolf Knie teilt seine Zeit zwischen SaltoNatale, mit dem Programm Vaganzia welche mit 150'000
Zuschauern zum grossen Erfolg brachte und es entstanden kraftvolle Bilder welche an div.
Ausstellungen gezeigt wurden.
Einzelausstellungen
2003
Viele Ausstellungen entstanden in diesem Jahr welche rege besucht wurden.
Einzelausstellungen
2002
Eröffnung einer eigenen Galerie im ehemaligen Zeughaus in Rapperswil und Gründung des Winterzirkus Salto Natale Chamäleon mit Sohn Gregory.
Einzelausstellungen
2001
Auf Einladung des Europaparks in Rust zeigt Rolf Knie im Eurodom eine grosse Retrospektive seiner Werkgruppen: Zirkusbilder, Corrida-Serie,Frauenbilder, Zeichnungen undAquarelle sowie die wichtigsten Graphiken und Skulpturen.
Über 13 500 Besucher sehen die Retrospektive im Mario Botta-Zelt. Ein weiteres Buch über Rolf Knies
«Karussell» erscheint. Gestaltung einer ersten Briefmarkenserie für das Fürstentum Monaco.
Einzelausstellungen
2000
Nebst regelmässiger Ausstellungstätigkeit engagiert sich Rolf Knie wieder in der Theater- und Zirkuswelt. Enge Zusammenarbeit mit dem Münchner Bühnenbildner Peter Rothe für die Retrospektive im Eurodom, Rust. Regie und Mitwirkung beim Circus Himmel auf Erden in Zürich. Herausgabe der Briefmarken Magig Stars Monte Carlo.
Einzelausstellungen
1999
Erste Teilnahme an der Miami Art Fair in Florida. Rolf Knie kreiert die Sterntrophäe für den Prix Walo,
die wichtigste Auszeichnung für Schweizer Unterhaltungskünstler. Beginn der Zusammenarbeit mit dem
Schweizer Druckspezialisten Walo Steiner. Es entstehen Lithographien ab Zinkplatte, ab gekörnter Folie und Fine-Art-Prints. Kreation einer eigenen Schmuckkollektion mit dem madrilenischen
Schmuckdesigner Chus Bures.
Einzelausstellungen
1998
1997
Walt Disney überträgt Rolf Knie die Gestaltung der Kostüme des Animal Kingdom Parks in Orlando, Florida, welcher im darauf folgenden Jahr mit dem von Rolf Knie konzipierten «March of the Animals» eröffnet wird.
Einzelausstellungen
1996
Gestaltung des Jubiläumsplakates zum 30. Montreux Jazzfestival. Teilnahme am Festival of Arts, Singapur. Es entstand das Buch «Rolf Knie's Wild World». Durch die Bekanntschaft mit dem italienischen Kunstdrucker Renzo Nucara in Bergamo erprobt Rolf Knie neue Dimensionen der Drucktechnik. Es entstehen Serigraphien auf Acrylglas, auf Holz, Wellpappe, auf Zirkuszelt,
dazu erste Graphiken mit extrudiertem Farbauftrag (Relieffarben).
Einzelausstellungen
1995
Erfolgreiche retrospektive Ausstellungen «Halbzeit/Mi-Temps» mit über 90 000 Besuchern in Lausanne und Baden. Begleitend erscheint eine 500-seitige Monographie das Buch «Halbzeit» das einen Rückblick auf die ersten 45 Jahre gab. An der Frankfurter Buchmesse ausgezeichnet als eines der drei besten Kunstbücher mit Leineneinband. Das Buch «Halbzeit» wurde über 10'000 mal verkauft.
Ausserdem erhält Rolf Knie die Auszeichnung «Schweizer Künstler des Jahres» anlässlich des Deutschen
Medienpreises 1995. In Zusammenarbeit mit dem spanischen Bildhauer Miguel Sarasate
entstehen monumentale Eisenplastiken. Plakatgestaltung CSI, Zürich
Einzelausstellungen
1994
Einzelausstellungen
1993
Grosse internationale Ausstellungen in Monte Carlo, Madrid, Las Vegas, Los Angeles und Mexico City.
Einzelausstellungen
1992
Rolf heiratet die portugiesische Zirkusartistin Anabela Lorador-Rodriguez.
Gestaltung einer Briefmarkenserie für die PTT auf Initiative von Jean Tinguely.
Plakatgestaltung für das Pferderennen in Dielsdorf/ZH
Weihnachtskartengestaltung 30 Jahre Garage Foitek AG, Zürich
Einzelausstellungen
1991
Gleichzeitig zu seiner viel beachteten Ausstellung auf der «Espace» auf dem Eiffelturm werden seine Werke auch am «Salon d'Automne» in Paris gezeigt. Motivische Zuwendung zu grossformatigen Portrait- und Frauenbildern.
Einzelausstellungen
1990
Die Übersiedlung nach Mallorca inspiriert erste Arbeiten zur spanischen Corrida. Rolf Knie konzentriert sich nun ausschliesslich auf die bildende Kunst.
Erste Graphikeditionen auf Plexiglas.
Vernissage mit 30 Artisten, Hotel de Choiseul Praslin, in Paris
Einzelausstellungen
1989
Publikation der ersten Monographie über Rolf Knie, «Circus die Basis».
Einzelausstellungen
1988
Es entstehen erste Serigraphien im Atelier von Viktor Peterka, Rapperswil.
Gründung der Schweizer Sektion des Äthiopien-Hilfswerks «Menschen für Menschen» mit Karl-Heinz Böhm.
1987
Hauptdarsteller des Bühnenstücks «Charley's Tante» mit über 430 Aufführungen. 172?000 Zuschauer
in der Schweiz und in Deutschland besuchten diese Vorstellungen. Neben der Schauspielerei intensive Beschäftigung mit Malerei und Druckgraphik.
Erste Kontakte mit dem Eisenplastiker Jean Tinguely. Es entwickelt sich eine Freundschaft mit intensivem Briefwechsel.
Einzelausstellungen
1986
Theatertournee durch Deutschland und Österreich.
Einzelausstellungen
1985
Erste internationale Ausstellung in der Galerie Ruf, München.
Einzelausstellungen
1984
Letzter Auftritt als Clown in der Wiener Stadthalle. Zusammenarbeit mit dem tschechischen Regisseur Jiri Menzel. Das Bühnenstück «Wir machen Spass» (Premiere im Schauspielhaus Zürich) mit Gaston, Pipo und Valentina wird in der Folge über 500 Mal aufgeführt (unter anderem im Schauspielhaus Bochum, im Thalia-Theater Hamburg, Volkstheater München, Stadttheater Basel). Über 200'000 Zuschauer besuchten die Auftritte.
Einzelausstellungen
1983
Zweijährige Beurlaubung vom Schweizer Nationalcircus. Erste Versuche mit der Technik der Lithographie unter Anleitung des Druckers Hans Bonfa im Atelier Wolfensberger in Zürich.
Einzelausstellungen
1982
2. Film folgt «Die Grafen» (Regie: Max Sieber)
1981
Debüt als Schauspieler im Fernsehfilm «Hotel» (Regie: Max Sieber). Auszeichnung mit dem Chaplin-Preis am Festival de la Rose d'Or in Montreux.
Einzelausstellungen
1980
Erste Einzelausstellung im St. James' Fine Art Cabinet in Zürich,sowie Veröffentlichung der ersten Graphikedition.
Einzelausstellungen
1978
Rolf Knie beginnt die Zirkuswelt zu zeichnen und zu malen. Es entstehen erste naturalistische Aquarelle.
Hans Falk inspiriert den Autodidakten zur künstlerischen Eigenständigkeit.
1977
Bekanntschaft mit dem bekannten Schweizer Künstler Hans Falk, der den National-Circus von 1977-1980 begleitete. Freundschaft mit dem Komiker Emil Steinberger durch dessen Gasttournee beim Circus Knie. Am 9. Oktober Geburt seines Sohnes Gregory.
1973
Bekanntschaft mit dem Clown Gaston Häni. Es folgen gemeinsame Auftritte als Clownduo unter anderem auch in TV-Shows wie zum Beispiel «Wetten dass...» bei Frank Elstner, am «Laufenden Band» mit Rudi Carrell oder «Verstehen Sie Spass» mit Kurt Felix. Heirat mit Erica Brosi.
1968
Nach Abbruch der Handelsschule folgt der Eintritt in den Circus Knie mit Auftritten als Kunstreiter und
Tierdresseur von Elefanten, Giraffen, Nashörnern und Nilpferden.
1966
Weiterbildung an der Handelsschule Juventus in Zürich. Daneben spielt Rolf Knie in der Junioren-mannschaft des FC Zürich. Aufgebot in die Junioren-Nationalmannschaft.
1962
Beginn der Sekundarschulzeit im Internat Kaltbrunn (Kanton St. Gallen).
1956
Eintritt in die Primarschule in Belp bei Bern. Seine Gastfamilie Bürgi sammelt Kunst und ist mit Paul Klee befreundet.
1955
Als 7-jähriger lernt er Karl Heinz Böhm kennen später entwickelt sich aus dieser Bekanntschaft eine grosse Freundschaft.
1954
Erster Auftritt als Clown in der Manege zusammen mit den international bekannten Rivels.
1949
Am 16. August in Bern geboren. Seine Mutter, Pierette Dubois, ist 17-fache Schweizermeisterin im Tennis sowie 10-fache Schweizer Meisterin im Eispaarlauf. Der Vater, Fredy Knie sen., ist Direktor des Schweizer National Circus Gebrüder Knie. Rolf und Bruder Fredy und seine Cousins Franco und Louis gehört zur sechsten Generation der Schweizer Zirkusdynastie.