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Genis Matabosch, Initiant und Organisator des noch jungen Circus Festivals in Figueres,
2017 die 6. Ausgabe.
Weitere Infos unter: /www.festivaldelcirc.com/el

Figueres die Stadt, wo Dali zu Hause war, wo das Dali Museum steht, wo man an jedem Eck der Stadt an Dali erinnert wird.
Weitere Infos unter:www.20min.ch/community

Genis Matabosch widerspricht den allgemeinen Vorstellungen die da sagen, "Um guten Circus zu machen musst du im Circus geboren sein"
Eine Stadt in der Genis Matabosch der Bevölkerung den glauben an die Zukunft des Circus wiedergegeben hat. Mit seinen Innovativen Circus Festival hat er dies auch über die Stadt und Landesgrenzen hinausgetan.
Er hat Geschickt die lokalen und nationalen Behörden eingespannt. Das Volk glaubt ihm.
Nun hat er ein altes historisches Gebäude aufgespürt. Will er mit Unterstützung der Bevölkerung ein grosses Circus Museum in Figueres einrichten. Toll, das will er nicht nur mit staatlichen Subvention machen, Nein, er tut dies mit der Bevölkerung von Figueres und Umgebung.
Es wird ihr Museum sein.
Genis Matabosch widerspricht den allgemeinen Vorstellungen die da sagen, "um guten Circus zu machen musst du im Circus geboren sein".
Dem Circus weht ein kalter Wind entgegen. Wir brauchen Visionäre wie Genies. Wenn die Behörden nicht mitmachen, mache ich sie verantwortlich, dass in den nächsten 10 Jahren
75 % der Weltweit bestehenden Circusse verschwinden werden.
Die Welt wird sich auch ohne Circus weiterdrehen. Sie wird aber sehr viel ärmer sein und ein Stück der ältesten Unterhaltungskultur wird verschwinden.
Wollen wir das wirklich?
 
ROLF KNIE


 
 

         Danke Dimitri !

 
      Rolf Knie und Dimitri      Dimitri mit Rolf Knie 1970
 
Ich lernte Dimitri 1969 kennen - als ich 20 Jahre alt war. Mein Vater Fredy Knie engagierte den bekannten Tessiner Komiker für unsere Tournee. Das war eine Revolution, denn Dmitri war der erste Clown, der von ausserhalb der traditionellen Zirkusszene kam.
Wobei der Ausdruck Clown, seinem Anspruch und seiner Ausstrahlung nur schlecht gerecht wird. Dimitri war weit mehr als ein Spassmacher und Schenkelklopfer - er war ein Meister der subtilen Pantomime, der das Publikum mit ganz feinen Gesten, seiner aussergewöhnlichen Körpersprache und wunderbaren Wortspielereien zum Lachen brachte.
Er setzte den Menschen den Spiegel vor - kokettierte mit den Tücken des Objekts, den Tücken des Alltags. Er wirkte oft kindlich naiv - war aber nie destruktiv oder böse. Sein Gags waren nie zu viel und zu plump. Seine Pointen brachten die Menschen zum Träumen - zauberten ein Lächeln auf ihr Gesicht.
Mit Dimitri verbinde ich auch die Erinnerung an grosses Lampenfieber. Zu meiner Verblüffung sagte mir mein Vater damals, ich solle seinen Partner in der Manege spielen. Allein diese Anweisung entzog mir beinahe den Boden unter den Füssen. Denn ich fühlte mich zu jung für diese Ehre und Herausforderung. Schliesslich waren wir für ein Projekt vorgesehen, an dessen Erfolg niemand glaubte. So wagten wir im Herbst 1969 in Thun eine erste Probe unter realen Bedingungen - im Rahmen einer normalen Vorstellung des laufenden Programms des Circus Knie.
Der Versuch wurde zum Fiasko. Wir standen völlig neben den Schuhen. Kein Schwein hat gelacht. Das Zirkuspublikum konnte mit mir und Dimitri nichts anfangen.
Wir waren tief deprimiert. Nur mein visionärer Vater behielt die Contenance. Er sagte: „Jetzt wissen wir, wo wir stehen -und wir wissen, an was wir über den Winter hart arbeiten müssen.“ Das Resultat gab ihm recht: Dimitri hatte in der 1970-er Tournee einen überwältigenden Erfolg. Die Schweiz lag ihm zu Füssen.
Ich selber lernte in dieser Zeit enorm viel für meine weitere Karriere. Dimitri war ein Perfektionist und akribischer Arbeiter - vor allem besass er das Gefühl für das Publikum. Er hatte das „Timing“ für die richtige Pointe im richtigen Augenblick im Blut. Viele Komiker denken heute noch „Tim Ing“ sei eine Stadt in China. Bei Dimitri bestand dieses Missverständnis nie. Er legte grössten Wert auf Präzision. Wenn ich in der Nummer nur eine Sekunde zu spät war, kam er zu mir und sagte: „Rölfli - du warst nicht konzentriert, du warst zu langsam und hast mir das Instrument zu spät weggenommen.“
Dimitri war ein Grosser - auch ausserhalb der Manege. Im Leben agierte er so seriös und diszipliniert wie im Beruf. Er hatte ein Element in die Unterhaltung gebracht, das dieses Metier quasi per Definition ausmacht: Haltung.
Mit Dimitri verliere ich ein Vorbild und Freund - aber auch einen Teil meiner Geschichte. Abschiede von Menschen, zu denen ich hochgeschaut und an denen ich mich stets gemessen habe, schmerzen tief. Ich bin in einem Alter, in dem sich diese Ereignisse häufen. Auch deshalb verspüre ich momentan eine tiefe Leere.
Der Mann mit dem maskenhaften Gesicht - wir mir sehr fehlen. Bis zuletzt gehörte er zu meinen wichtigsten Ratgebern und ehrlichsten Kritikern. Nach Premieren im Theater oder nun bei Salto Natale ging ich fast immer als erstes zu ihm - und frage ihn nach seiner Meinung: Dimitri, sag mir, was du über meine Arbeit denkst? Er sagte mir immer ehrlich, fadegrad und uneigennützig seine Meinung - und brachte  mich stets einen Schritt weiter.
Wir trauern um einen grossen Komiker, aber vor allem um einen grossen Menschen und eine herausragende Persönlichkeit.
Adieu Dimitri. Ich werde Dir auf ewig dankbar sein. Und in meinem Herzen lebst du für immer.

Rölfi Knie
        
 

OHLALA in PARIS

Spezialreportagen

Presseberichte

 
BLICK
Blick8.Juli.pdf
"Ohlala" à Paris : Le spectacle de cirque sexy réveille les Folies Bergère  
LeMatin.pdf SchweizamSonntag.pdf
purepeople.com OberseeNachrichten08_16.pdf
Weltwoche16.pdf  
 



ganzer Bericht pdf Weltwoche Nr. 25/16
 

Mallorca Open  Website

             
                                                            
Die Eröffnung der neuen Tennisanlage in Santa Ponsa
Ein Treffen mit Richard Lewis während der Eröffnung der neuen Santa Ponsa Tennis-Anlage. Die Anlage beinhaltet 5 Rasenplätze die mit unterstützung von Wimbleton gebaut wurde.
Auf der Foto erkennt man ein Treffen von Richard Lewis,CBE und Rolf Knie vor seiner grossen Bronce Skulpturen.

 
                    

           


 

BEITRAG GLANZ & GLORIA 12.10.2015
Nimmermüde, Rolf Knie präsentiert neue Kunstwerke




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