Inhalte anzeigen
de EN
 

Katalog der Grafiken per pdf



ROLF KNIE Werkverzeichnis der Druckgraphik, Bronzen und Multiples
Das ideale Angebot für alle Sammler und Rolf Knie-Freunde, die eine Rolf Knie-Graphik oder -Skulptur besitzen: das neue Werkverzeichnis von Rolf Knie ab sofort im Handel.

Buchhandelsausgabe

Rolf Knie Druckgraphik – Bronzen – Multiples
Herausgegeben von Walter-Karl Walde
Texe von Walter-Karl Walde und Peter Rothenbühler
Text deutsch/englisch 288 Seiten über 200 farbige Abbildungen
ISBN 978-3-7165-1495-5
Lieferung per Post (zuzüglich Porto und Verpackung) 24 x 28 cm wird in der Galerie abgeholt gebunden, mit Kartonschuber Fr. 89.– /€ 59.80
Bestellung unter: rolfknieshop.ch

Katalog erhältliche Grafiken

SERIGRAFIE - ein Original oder „nur“ ein Druck
Das Argument ist sicher richtig, dass man mit Auflagen Kunst auch den Menschen nahe bringen möchte, für
die Originalgemälde zumeist nicht erschwinglich sind. Dennoch darf die Druckgrafik nicht als minderwertige
Sparte verstanden werden. Lange Zeit galt die fast dogmatische Haltung, dass eine Druckgrafik nur dann als
Original bezeichnet werden darf, wenn der Künstler die Druckform – das heißt beim Holzschnitt den Druckstock,
bei der Radierung die Kupferplatte, bei der Lithografie den Stein und bei der Serigrafie das Sieb – selbst gefertigt,
hergestellt und mit eigener Hand bearbeitet hat. Wenn man die Begrifflichkeiten derart eng definiert,
müsste man den großen Meistern des 16. und 17. Jahrhunderts die „Echtheit“ ihres druckgrafischen Werkes
absprechen. Albrecht Dürer etwa beschäftige eine ganze Gruppe von Schülern, die nach seinen Vorlagen die
Druckstöcke für seine Holzschnitte fertigten. Oder woran kann man erkennen, ob eine Lithografie von Marc Chagall
selbst oder seinem Lithografen Sorlier in den Stein gezeichnet wurde? Andy Warhol, Robert Rauschenberg,
Joseph Beuys oder Max Bill haben nachweislich ihre Druckformen nicht selbst hergestellt. Mag man noch
einen Schritt weiter gehen: Jeff Koons entwickelt bei einigen seiner Gemäldeserien die Bildidee am Computer,
fügt collageartig seine Motive zueinander und versieht jedes noch so kleine Feld mit einer Zahl. Anhand dieser
Nummer wissen Koons‘ zahlreiche Werkstattmitarbeiter, welche Farbe sie für ihr ganz persönliches „Malennach-
Zahlen“-Spiel verwenden müssen. Wo zieht man nun die Grenze zwischen Original und Nicht-Original?
Was, wenn ein Künstler Applikationen oder nachträglich Übermalungen auf seinen Drucken aufbringt? Begnügt
man sich dann mit der Beschreibung „Unikat innerhalb der Auflage“?
Rolf Knies „Multiples“ sind streng limitiert, nummeriert, signiert und mit einem nicht sichtbaren Sicherheitscode
versehen. Mit seinem drucktechnischen Berater Renzo Nuraca experimentiert Rolf Knie mit extrudierenden (hinausdrängenden)
Farben, die sich leicht plastisch anfühlen, sich sogar durch eine leicht reliefartige Wirkung
auszeichnen. Mit einer solch sinnlich spürbaren Haptik und seinen beliebten Farbvariationen ist Rolf Knie in
eine neue Dimension der Druckgrafik vorgestoßen.

2014

„Man muss sich beeilen, wenn man noch etwas sehen
will. Alles verschwindet.“ Diese Worte stammen von
Paul Cézanne. Damals selbstverständlich in einem anderen
Zusammenhang, nur mögen sie auf die aktuellen
„Weissen Bilder“ von Rolf Knie zutreffen. Während Ende
des 19. Jahrhunderts die immer populärer werdende Fotografie
die Berechtigung der bildenden Kunst in Frage
stellte, sehen wir uns heute mit der Fortsetzung ein und
desselben Themas konfrontiert. Digitale Bildbearbeitungen,
permanente multimediale Verfügbarbeit, technische
Innovationen als Gestaltungs- und Transportmittel.
Wo bleibt die Frage nach qualitativen, künstlerischen
Grenzen und Möglichkeiten? Rolf Knies Antwort ist radikal.
Natürlich bleibt er dem Thema Circus treu. Auf der
Leinwand zeichnet er mit Ölkreide seine „klassischen“
Motive. Malerisch bravourös umgesetzt, nur mag davon
nicht viel übrig bleiben. Mit bis zu acht dünnflüssigen
Schichten aus weißer Acrylfarbe „übermalt“ Rolf Knie
seine Motive, welche zusehends verschwinden. Jede individuelle
Handschrift verblasst. Was bleibt ist ein transparenter,
nebliger Schleier, der die Sujets diffus verklärt.
Ein Angebot an den Betrachter: Entschleunigung, zur
Ruhe finden, sich Auseinandersetzten. Nicht zuletzt:
Hinsehen und Entdecken!

2012

2011

2010

2009

2008

2007

2006

2005

2004

2003

2002

Original und Reproduktion

Während nach landläufiger Auffassung der Begriff des Originals die Eigenschaft der Einmaligkeit beinhaltet, wird jeder druckgrafische Abzug (sofern es sich nicht um eine fotomechanische Reproduktion handelt) als Original angesehen. Dabei ist gleichgültig, wie viele Exemplare des Drucks vorhanden sind. Als Einmaligkeit wird hier der Ausdruck der künstlerischen Gedanken, Vorstellungen und Ideen verstanden, die nur mit den technischen Möglichkeiten des Drucks realisiert werden könne. Lothar Lang schreib dazu: "... [die Originalgrafik] verfügt über nur ihr zuhandene spezifische Ausdrucksmöglichkeinten, die allein durch die Mittel der grafischen Verfahren realisiert werden können. Insofern ist Druckgrafik durch keine andere bildende Kunst ersetzbar und auch in kein anderes Medium des Bildnerischen aufzulösen: Die Einmaligkeit der Druckgrafik kann nicht in Frage gestellt werden."
 

Unterschrift und Nummerierung

Die handgeschriebene Unterschrift unter einem Werk des betreffenden Künstlers verbürgt, dass es sich um eine Original-Druckgrafik handelt, bei der die Druckform vom Künstler selbst geschaffen wurde und im Handdruckverfahren und in limitierter Auflage von ihm oder eine Drucker abgezogen wurde. Für die Signatur wird meistens Bleistift verwendet, weil eine Bleistiftsignatur nur schwer wegzuradieren oder zu verändern ist, ohne dabei die Paperfasern zu beschädigen. Die Signatur wird üblicherweise in der unteren rechten Ecke angebracht. Der etwaige Titel der Grafik steht in der Mitte.
Die Aulage wird der Druckfolge nach durchnummeriert. Eine Druckgafrik, die beispielweise die Kennzeichnung 20/100 trägt, ist der 20. Druck einer Auflage von 100 Stück. Die Nummerierung wird üblicherweise in der unteren linken Ecke des Abzuges vermerkt.
 

Épreuve d'artiste (E.A.)

Für den Künstler bestimmte Exemplare einer Grafik-Edition. Da diese Abzüge vor dem Druck der Auflage entstehen und dadurch etwas von der schöpferischen Atmosphäre des Schaffungsprozesses vermitteln, sind diese Blätter von Sammlern besonders begehrt. Sie werden mit E.A. bezeichnet und meist mit römischen Zahlen nummeriert.

Produktfälschung...

Pressetext

Wir machen Ihre Ware rundum fälschungssicher. Rechtssicherer Plagiatschutz gegen Produktfälschungen.
Ein Sicherheitssystem welche auch Rolf Knie auf seinen Bildern einsetzt.
Siehe den Produktefilm mit Rolf Knie. Rechts auf's Bild klicken.



Verfügbare Grafiken erhalten Sie unter rolfknieshop.ch oder in der Galerie Rolf Knie, Rütistrasse 165, 8645 Rapperswil